Arla investiert weiter in die ZukunftArla investiert weiter in die Zukunft

Der Aufsichtsrat der europäischen Genossenschaftsmolkerei Arla Foods hat für das Jahr 2015 ein Investitionsbudget in Höhe von insgesamt 215 Millionen EUR genehmigt. Ein zentraler Fokus liegt dabei auf strategischen Wachstumsmärkten außerhalb der EU und der Kanalisierung zusätzlicher Eigentümer-Milch in Markenprodukte für den Einzelhandel. Im Hinblick auf die angestrebte Verdoppelung der Exporte europäischer Molkereiprodukte außerhalb der EU bis zum Jahr 2017 legt Arla den Fokus auf diese strategischen Wachstumsmärkte.

Als Folge des weltweit fallenden Milchpreises wurden die Investitionsausgaben für das Jahr 2015 von den bisherigen drei Prozent des erwarteten Umsatzes auf zwei Prozent gesenkt. Durch die Investitionen soll die langfristige Rentabilität gesichert und das Unternehmen auf Veränderungen vorbereitet werden, die mit der Abschaffung des Milchquotensystems in der EU einhergehen. Eine erhöhte Milchabnahme soll dabei unter anderem durch Molkereierweiterungen ermöglicht werden.

„Die diesjährige Senkung der Investitionsausgaben von drei auf zwei Prozent war eine dringende Notwendigkeit, aber wir sind davon überzeugt, dass das genehmigte Investitionsbudget die wesentlichen Bestandteile unserer Strategie 2017 dennoch ausreichend unterstützt“, so der stellvertretende CEO von Arla Foods, Povl Krogsgaard.

Nach der Abschaffung des Milchquotensystems in der EU im April dieses Jahres rechnet Arla damit, dass bis zum Jahr 2020 schätzungsweise zwei Milliarden Kilogramm zusätzliche Milch zur Verarbeitung zur Verfügung steht.

„Um mehr Milch verarbeiten zu können, müssen wir verstärkt in Produktion und Innovationen investieren. Dabei geht es in erster Linie um die Kanalisierung der zusätzlichen Milch unserer Genossenschaftsmitglieder in Markenprodukte für den Einzelhandel und die Gastronomie, wo höhere Erträge erzielt werden, sowie um Märkte außerhalb Europas, wo die Nachfrage der Verbraucher steigt“, sagt Krogsgaard.

Das größte Projekt von Arlas Geschäftseinheit Consumer Central Europe (CCE) betrifft den Standort Upahl in Mecklenburg-Vorpommern. Die Arla-Niederlassung erhält 23,7 Millionen Euro, die in erster Linie in die Erweiterung der Quarkproduktion fließen. „Wir setzen auch hier in CCE Akzente für die Zukunft, denn wir wollen innovative, neue Produkte auf den Markt bringen. Dazu benötigen wir hochmoderne Produktionsanlagen und die richtigen Kapazitäten“, sagt Tim Ørting Jørgensen, der Geschäftsführer der Arla Foods Deutschland GmbH.

Am Standort Pronsfeld in Rheinland-Pfalz investiert Arla 8,7 Millionen Euro in neue Abfüllanlagen. „Wir wollen bereit sein, die Wachstumsmärkte mit den richtigen Produkten und geeigneten Verpackungskonzepten bedienen zu können“, so Ørting Jørgensen weiter. Auch der Standort Nijkerk in den Niederlanden wird weiter aufgewertet. Für die Erweiterung der Milchannahme und die Modernisierung der Produktionsanlagen werden in den Niederlanden 5,4 Millionen Euro aufgewendet.

Für die Standorte im Allgäu steht ein Budget von knapp 700.000 Euro zur Verfügung „Diese Summe wird in erster Linie für eine Kapazitätserweiterung und die Senkung des Energieverbrauchs an allen Standorten eingesetzt, sagt Jørgensen.

Weitere Großinvestitionen tätigt Arla mit dem Bau der neuen Hydrolysatanlage in Nørre Vium in Dänemark (20 Mio. Euro), dem Bau des globalen Innovationszentrums im dänischen Aarhus (13,5 Mio. Euro) und der Erweiterung der größten Hüttenkäsemolkerei in Falkenberg in Schweden (9 Mio. Euro).

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Arla Foods in Deutschland

Arla Foods ist ein globales Molkereiunternehmen sowie eine Genossenschaft, im Besitz von mehr als 13.500 Milchbauern aus Schweden, Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden. Arla-Produkte werden unter bekannten Markennamen wie Arla®, Lurpak® und Castello® in mehr als 100 Ländern der Erde vertrieben. Arla verfügt über Produktionsstätten in elf Ländern und Vertriebsniederlassungen in insgesamt 30 Ländern. Arla ist außerdem der weltweit größte Hersteller von Molkereiprodukten in Bioqualität. Deutschland gehört zu den sechs Kernmärkten des Unternehmens. Arla Foods ist nach dem Zusammenschluss mit der Milch-Union Hocheifel eG 2012 das drittgrößte Molkereiunternehmen in Deutschland.

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