Geringere Erzgehalte und ein niedrigerer Goldpreis drückten auch im 3. Quartal das Betriebsergebnis des kanadischen Goldproduzenten Caledonia Mining (- http://bit.ly/1pL1xYq – ISIN: CA12932K2020 / TSX-V: CAL). Wie das Unternehmen, das 49 % an der ‚Blanket'-Mine im Süden Zimbabwes hält, gestern bekannt gab, sank die Goldproduktion im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorquartal um 11,9 %, aufgrund niedrigerer Kopfgrade des verarbeiteten Materials. Einen Rückgang der Kopfgrade teilte das Unternehmen aber bereits mit den Zahlen des 2. Quartals mit. Die Tonnage konnte nicht entsprechend der gefallenen Kopfgrade angeglichen werden, weshalb "nur" 9.890 Unzen Gold – 11.223 Unzen im Vorquartal – produziert wurden. Die Zielgrade für das in 2014 zu verarbeitende Erz lagen bei 3,84 g/t Gold. In der ersten Jahreshälfte hingegen, fielen die Grade schon auf 3,7 g/t Gold. Momentan zeichnet sich ein weiter Abfall der Grade ab.

Angesichts der zuletzt gesunkenen Goldproduktion sowie höherer Steuern und Abgaben prüft das Unternehmen derzeit allerdings mögliche Anpassungen seiner mittelfristigen Investitionspläne in Bezug auf Verbesserung der Grade, Durchsatz-Steigerung der Tonnage, sowie den schnelleren Abbau der tiefer gelegen Ressourcen. Voraussichtlich im Laufe des 4. Quartals sollen hier konkrete Ergebnisse vorliegen.

Die Produktionsziele für das kommende Jahr sollen jedoch erst am Jahresende und somit nach der Revision der mittelfristigen Investitionspläne veröffentlicht werden. Aufgrund der in den ersten neun Monaten produzierten 31.354 Unzen Gold revidiert das Unternehmen nun auch die Jahresprognose um 12% von 45.000 Unzen Gold auf 40.000 Unzen Gold nach unten.

Die niedrigere Produktion, dem weiteren Verfall des Goldpreises und die Änderung im simbabwischen Steuersystem lassen nichts Gutes für die Quartalszahlen des vierten Quartals, sowie dem Jahresergebnis vermuten. Entspannung ist aber von Seiten der geänderten Steuerregelung zu erwarten, da die Goldabgabe nicht länger von der Einkommensteuer abgezogen wird, sondern in Form einer 7 %igen Abgabe an Zimbabwes Regierung gezahlt werden muss, die aber auf 5 % herabgesetzt wird.
Caledonia weist aber noch einmal ausdrücklich auf seine starke Bilanz hin und dass man plant, die Dividendenpolitik so weiter zu führen wie bisher und man auch im kommenden Jahr wieder 1,5 Kanadische Cents pro Quartal zahlen möchte.

Geld einsparen konnte Caledonia im Bereich Tonne pro verarbeitetes Erz. Durch eine Kombination aus der Einspritzung von Sauerstoff in den CIL Prozess, einer effektiveren Kostenkontrolle und der Abwertung des Südafrikanischen Rands gegenüber dem US-Dollar konnte dieses erreicht werden.

Viele Grüße
Ihr Jörg Schulte

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