Der Koi – auch Nishikigoi genannt – was übersetzt so viel wie Brokatkarpfen bedeutet, ist eine spezielle Zuchtform des heimisch bekannten Karpfens (lat. Cyprinus carpio). Das Wort Koi oder auch Goi ist nichts anderes als die japanische Bezeichnung des Karpfens. Es gibt verschiedene Zuchtarten dieses Fisches, welcher primär in Europa als Spiegelkarpfen oder auch als Zeilkarpfen gezüchtet wird, in der Beschuppung jedoch gleich ist. Diese spezielle Art wird Doitsu bzw. Doitsugoi (deutscher Karpfen) genannt.

Die Haltung des Koi

Um eine ansehnliche Größe des Koi zu erreichen, wird dieser oftmals in Naturteichen (vor allem in Japan) gehalten. In heimischen Aquarien wird der Koi Karpfen keimfrei gezüchtet; Steine und Pflanzen sind jedoch auch in Aquarien erforderlich, um den Koi das Gefühl seiner heimischen Gefilde zu geben. Bei den Kois liegt die Gefahr des Parasitenbefalls sehr hoch, was daran rührt, dass oftmals eine zu dichte Haltung erfolgt und das Wasservolumen für die Größe des Fisches zu klein ist. Wenn jedoch darauf geachtet wird, dass das Wasser klar ist, haben Krankheitserreger durchwegs weniger Chancen aufzuleben. Pro Farbkarpfen sollte ungefähr 1000 Liter Platz sein; pro Aquarium oder Naturteich hingegen sollten dennoch 4 bis 5 Koi (also insgesamt 4.000 bis 5.000 Liter Wasser) vorhanden sein.

Das Alter des Koi Karpfens

Wenn die Paramater wie auch die Hygiene des Wassers stimmen, so ist es durchwegs möglich, dass der Koikarpfen zwischen 50 und 70 Jahre alt werden kann. Die maximale Lebenserwartung eines Koi hingegen liegt bei 200 Jahre, wobei dies eher selten vorkommt. Gerade wegen der oftmals schlechten Haltung in Becken ist es bei vielen Fischen ein Wunder, wenn sie überhaupt 10 Jahre alt werden. Das liegt auch daran, dass oftmals die Hygiene wie auch die Temperatur des Wassers falsch ist. Die Größe des Koi liegt – je nach Art des Fisches und je nach Koifutter  – bei ungefähr einem Meter. Davon abhängig ist auch die Wassertemperatur ob der Koi wächst oder nicht.