Aaden Detektei MünchenDie Privatdetektive der Aaden Detektei München ermitteln beim Verdacht auf Fremdgehen und machen bei ihren Observationen erstaunliche Entdeckungen, die moralisch höchst komplizierte Fragen aufwerfen:

Konfrontation oder Beweisbeschaffung?

Der ausschlaggebende Grund für Frau Sawatzkys (Name geändert) Anfangsverdacht der mutmaßlichen Untreue ihres Ehemannes war unseren Ermittlern nicht zum ersten Mal untergekommen: Sie fand einen Flyer eines stadtbekannten Sauna-Clubs unter seinen persönlichen Gegenständen. Diese Entdeckung brachte sie in einen ersten inneren Konflikt (weitere würden folgen): Sollte sie ihren Partner direkt konfrontieren und riskieren, dass er sich mit einer Ausrede aus der Sache herauswand, sodass sie weiterhin zweifeln müsste, oder würde sie sich an eine professionelle Detektei in München wenden, um ihre Befürchtungen prüfen zu lassen? Frau Sawatzky entschied sich für letzteres und kontaktierte unsere Münchner Privatdetektive, um einen Termin für ein Auftragsgespräch zu vereinbaren.

Zielperson betritt unbekannte Wohnung

Schnell waren die Details mit der Auftraggeberin abgesprochen und die Observation ihres Mannes begann bereits am Folgetag an seiner Arbeitsstelle, wo ihn unsere Detektive aus München nach Feierabend aufnehmen sollten, um anschließend seine weiteren Aktivitäten zu prüfen. Herr Sawatzky wirkte entspannt, als er das Gebäude mit mehreren Kollegen verließ und sich offenbar ausgelassen mit ihnen unterhielt. Eine ganze Weile lehnte er noch am Auto eines männlichen Mitarbeiters und plauderte mit ihm. Schließlich setzte sich Herr Sawatzky in sein Fahrzeug und fuhr, verfolgt von den Detektiven der Aaden Wirtschaftsdetektei München, zunächst zu einem Supermarkt und anschließend in ein Wohngebiet, wo er ein Mehrfamilienhaus betrat. Die Ermittler hielten Rücksprache mit der Auftraggeberin und befragten sie, ob ihr die Adresse oder die Namen am Klingelschild bekannt seien. Sie verneinte beides.

Stundenlanges Warten auf einem Parkplatz

Circa 20 Minuten später kehrte Herr Sawatzky zu seinem Fahrzeug zurück und fuhr auf die Autobahn, wo er bereits nach wenigen Kilometern einen mehrminütigen Stopp auf einem kleinen Parkplatz mit Toilette machte. Hier verweilte er knapp zehn Minuten, ohne seinen Pkw zu verlassen. In der Folge fuhr die Zielperson der Aaden Detektei München insgesamt sechs weitere Parkplätze an und bewegte sich jedes Mal keinen Zentimeter aus dem Auto heraus. Schließlich traf Herr Sawatzky auf einem Parkplatz ein, zu dem unsere Detektive unmöglich folgen konnten, ohne sofort aufzufallen.

Folglich postierten sich die beiden eingesetzten Ermittler an zwei der drei möglichen Abfahrtswege und führten regelmäßig Kontrollfahrten durch, um festzustellen, ob das Zielfahrzeug noch vor Ort war. Diese Prozedere wiederholte sich regelmäßig über einen Zeitraum von über zwei Stunden, während derer sich der Pkw keinen Deut bewegte. Auf Grund der einbrechenden Dunkelheit und der Notwendigkeit, Abstand zum Geschehen zu halten, um nicht zu "verbrennen", konnten keine relevanten Beobachtungen zu Herrn Sawatzkys Tätigkeiten am oder im Auto gemacht werden. Bei der soundsovielten Kontrollfahrt war das Zielfahrzeug schließlich verschwunden – offenbar ausgerechnet über jenen der drei möglichen Abfahrtswege, den unsere beiden Privatdetektive aus München nicht abdecken konnten. Wenig später teilte die Auftraggeberin mit, ihr Mann sei zuhause eingetroffen.

Einschlägiger Treffpunkt für Homosexuelle

Die Observation der Aaden Wirtschaftsdetektei München wurde am nächsten Tag, einem Freitag, fortgesetzt. Frau Sawatzky würde heute erst nach Mitternacht von der Arbeit nach Hause kommen. Erneut verließ die Zielperson plaudernd ihre Arbeitsstelle und begab sich mit dem Zielfahrzeug auf die Autobahn, wo sie wiederum nach wenigen Kilometern auf einem Parkplatz nahe des Toilettenhäuschens hielt. Hier herrschte reger Verkehr aus Lkw und Pkw, die Sicht war für die Observanten häufig versperrt. Nach einigen Minuten fiel unseren Münchner Detektiven auf, dass Herr Sawatzky nicht die einzige Person war, die unbeweglich im Auto saß, vielmehr hatte sich hier eine Reihe von Pkw aufgestaut, in denen sich jeweils eine einzelne männliche Person befand. Die Ermittler googelten den Rastplatz und stellen fest, dass es sich hierbei um einen bekannten Treffpunkt für männliche Homosexuelle handelt. Ein eindeutiger Kontakt der Zielperson konnte allerdings nicht beobachtet werden.

Detektive dokumentieren eindeutiges Verhalten

Schließlich ging die Fahrt weiter zu einem weiteren Parkplatz mit angrenzendem Wald. Hier zeigte sich ein ähnliches Bild. Die meisten Kennzeichen der parkenden Ein-Mann-Fahrzeuge stammten aus dem Nahbereich, auffallend viele waren allerdings auch aus Tschechien. Unsere Detektive aus München mutmaßten, es könne sich bei letzteren eventuell um Prostituierte handeln. Herr Sawatzky verschwand im Toilettenhäuschen und kehrte einige Minuten später mit einer männlichen Person zurück.

Im Anschluss setzte sich die Zielperson wieder in ihren Pkw und wartete über eine Stunde unbeweglich, bis eine männliche Person an die Seitenscheibe klopfte. Herr Sawatzky stieg aus und ging mit der männlichen Person auf das Waldstück zu, wo eine weitere männliche Person stand und mit Handschlag begrüßt wurde. Dieser Handschlag machte den Anschein, als sei dabei etwas übergeben worden, wie die Privatdetektive der Aaden Detektei München mittels eines Teleobjektivs feststellen konnten. Die Zielperson und die männliche Person, die an das Seitenfenster geklopft hatte, gingen gemeinsam in den Wald, während die dritte Person offensichtlich "Schmiere stand". Nach einer Viertelstunde kehrten Herr Sawatzky und sein Begleiter auf den Parkplatz zurück und fuhren getrennt voneinander ab. Als nächstes fuhr die Zielperson einen sogenannten Gay Club, einen Saunaclub für Homosexuelle, an und blieb dort bis in den späten Abend, ehe sie pünktlich vor der Ehefrau nach Hause zurückkehrte. Das Ermittlungsergebnis war somit klar und wurde Frau Sawatzky entsprechend mitgeteilt.

Nach der Gewissheit: moralisches Dilemma

Im Nachgang der Ermittlungen führten die Privatdetektive der Aaden Detektei München zahlreiche Gespräche mit der Auftraggeberin, die ihren Kummer verarbeiten musste und jemanden zum Reden brauchte. Herrn Sawatzkys Aktivitäten erfüllen zwar den faktischen Tatbestand des Ehebruchs, doch die Gesamtsituation zu beurteilen, ist ein moralisches Dilemma. Er war ein Familienvater mit Kindern, Enkeln und einer Ehefrau, die er seit 24 Jahren liebte. Seine Homo- oder Bisexualität war ihm stets verborgen geblieben, bis er mit Ende 40 entdeckte, dass er sich stark zu anderen Männern hingezogen fühlte. Zu Beginn versuchte er, dieses Verlangen zu unterdrücken, doch nach und nach musste er sich eingestehen, dass er nicht dagegen ankämpfen können würde, sondern dass er eben nicht (mehr) heterosexuell war. Sich das selbst einzugestehen, war für ihn schon ein brutaler innerer Kampf gewesen, doch wie im Leben sollte er dies jemals seiner nach wie vor geliebten Frau beibringen?

Frau Sawatzky wiederum zeigte Verständnis für diesen inneren Zwist ihres langjährigen Lebenspartners und hatte nun selbst einen Kampf mit sich auszutragen: Konnte sie ihm verzeihen? Gab es überhaupt etwas zu verzeihen? War ihr Mann überhaupt in irgendeinem anderen Sinne schuldig, als dass er gelogen hatte? Waren diese Lügen verständlich? Wie hätte sie selbst gehandelt, wenn sie in seiner Situation gewesen wäre? Es wird vermutlich Monate und Jahre dauern, bis beide Eheleute ihren Frieden mit ihrer schwierigen Situation gemacht haben werden. Nach langen Diskussionen einigten sie sich laut letztem Kenntnisstand der Aaden Detektive München darauf, die Ehe fortzusetzen mit dem Versuch, dass er Herr Sawatzky seine Bisexualität in Maßen ausleben dürfe – allerdings nur solange er seine Ehefrau stets über alle sexuellen Kontakte und Vorhaben informieren würde.

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