Der kanadische Gold-Produzent Timmins Gold (ISIN: CA88741P1036 / TSX: TMM) konnte im 3. Quartal 2014 in den Verarbeitungsanlagen der mexikanischen 'San Francisco'-Mine seine Gold-Produktion gegenüber dem Vorjahreszeitraum zwar nicht ganz halten, sorgte aber auch für keine böse Überraschung. Die Produktion ging aufgrund einiger Faktoren um 8 % auf 26.671 Unzen zurück. Hauptgrund hierfür waren Stürme und Niederschläge wie es sie in den vergangenen 20 Jahren nicht mehr gab. Dies hatte zur Folge, dass das Unternehmen Erz mit geringeren Gehalten aus dem Lagerbestand aufbereitete und bewirkte somit zusätzlich noch eine Verwässerung des Goldes in der Laugungslösung, was die Goldgewinnung senkte. Das Betriebsteam konnte trotz der durch die Stürme verursachten Störungen wie etwa Stromausfälle und erschwerten Grubenzugängen den durchschnittlichen Durchsatz von 24.000 Tonnen pro Tag – bei der Erzaufbereitung – aufrecht halten und 27.013 Unzen Goldäquivalent produzieren.

Durch die Verarbeitung der Erzmengen aus dem Lagerbestand mit niedrigeren Gehalten konnte zwar der Durchsatz um 22 % gesteigert werden, führte aber auch zur Anhebung des Abraum-Erz-Verhältnis ('strip ratio') um 19 % auf 3,08. Insgesamt wurden im zurückliegenden Quartal rund 8,226 Mio. Tonnen Gestein abgebaut und mehr als 2,2 Mio. Tonnen goldhaltiges Erz verarbeitet. Die daraus gewonnene Goldproduktion in Höhe von 26.671 Unzen konnte das Unternehmen zu einem Durchschnittspreis von 1.284 USD pro Unze verkaufen, was zwar einem Rückgang der Verkaufsmenge um 7 % entsprach, aber durch den 16 % höheren Verkauf der Silberproduktion – 18.800 Unzen – teils wieder kompensiert wurde.

Für 2014 rechnet Timmins Gold weiterhin mit einer Gesamtgoldproduktion von 115.000 bis 125.000 Unzen. Man suche auch weiterhin nach Wegen, um Kosten zu senken und die Produktion zu steigern, so Bonillas Präsident von Timmins Gold. Zudem habe das Explorationsbohrprogramm bei den regionalen Zielen mit hohem Potential begonnen und man erwarte, dass man bereits in Kürze die ersten Bohrergebnisse präsentieren kann.

Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

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