Gold- und Silberumsätze in Höhe von insgesamt 6.549.870 CAD bei Umsatzkosten von 6.114.371 CAD, was einer Bruttomarge von 435.499 CAD oder 6,65 % entspricht, sind auf den ersten Blick kein besonderer Eyecatcher. Enthalten sind allerdings die erst kürzlich veröffentlichten Effizienzverbesserungen auf 40-45 % noch nicht, was sich erst richtig ab dem dritten Quartal auswirkt. Wenn bei Inca One (ISIN: CA45328X1078 / TSX-V: IO – http://www.commodity-tv.net/c/mid,5428,Company_Updates/?v=293974 – ) auf der Einnahmeseite ein Betrag von 6.549.870 CAD verbucht werden kann und dennoch ein Verlust von 956.148 CAD ausgewiesen wird könnte man denken, dass es sich um eine Katastrophe handelt und aufhören zu lesen. Das ist aber so nicht richtig. Denn: beim Blick in die Vermögensaufstellung findet man einen entscheidenden Posten, der als "Receivables" ausgewiesen ist und bei dem es sich um noch offene Steuerrückerstattungen handelt. Von den rund 2,37 Mio. CAD Steuern, die vorab an den peruanischen Staat entrichtet wurden, fließen mehr als 94 %, also rund 2,23 Mio. CAD, in das Unternehmen zurück. Allerdings kann dies bis zu sechs Monate dauern. Weiter gilt es zu beachten, dass auf ,Chala One‘ gegen Ende Juli noch angekauftes Material in Höhe von rund 1,95 Mio. CAD, sowie fertig gegossene Gold- und Silberware im Wert von rund 2,4 Mio. CAD vorhanden waren.

Auf der ,Chala One‘-Anlage konnte während des ersten Quartals 7.453 Tonnen Mineral mit einem durchschnittlichen Goldgehalt von 0,80 Unzen pro Tonne verarbeitet werden. Damit lag das tägliche Verarbeitungsvolumen bei 88 Tonnen pro Nutzungstag (TPUD), basierend auf einer monatlichen Nutzungsdauer von 28,5 Tagen. Im gleichen Zeitraum wurden 7. 332 Tonnen goldhaltiges Material angekauft.

Das erste Quartal 2016 war aus betrieblicher Sicht sehr stark, wie die Steigerung aller Betriebswerte außer den Material Graden zeigen, sagte Edward Kelly, President und CEO von Inca One. Das Unternehmen ist der Auffassung, dass es gut positioniert ist um sowohl seinen Durchsatz als auch seine Gewinnungsraten zu steigern, starke Margen zu erzielen und bis zum dritten und vierten Quartal des Geschäftsjahres 2016 einen höheren Cashflow aus den Betrieben zu verzeichnen. Wir sind davon überzeugt, dass das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2016 ähnliche Bruttomargen aufweisen wird wie das erste. Zwar werden wir von höheren Gewinnungsraten profitieren, aber aufgrund der Effizienzverbesserung die an der Anlage durchgeführt wurde, musste der Durchsatz zwischendurch immer mal wieder verringert werden. Da nun effizientere Gewinnungsmethoden möglich sind, ergreifen wir die erforderlichen Maßnahmen, um die Produktion wieder auf 80 bis 100 TPUD zu erhöhen. Zum dritten Quartal des Geschäftsjahres 2016 werden wir voraussichtlich sowohl von höheren Gewinnungsraten als auch von einem höheren Durchsatz profitieren, so der CEO weiter.

Zu guter Letzt wollen wir noch kurz auf eine Frage eingehen, die uns einige Leser immer wieder stellen. Sehr oft wird sich an den Managementgehältern und Verwaltungskosten gestoßen, die auf den ersten Blick zugegebener Maßen recht hoch erscheinen. Wir allerdings gehen davon aus, dass sie auch bei Erweiterung der ,Chala One‘-Anlage und/oder einem weiteren Anlagenkauf konstant bleiben werden, da das Unternehmen nun gute Leute hat die durchaus in der Lage sind diese Mehrarbeit zu bewältigen.

Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

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