Nach Urteil in den Niederlanden: Trotz zunehmender Kritik von Testinstitutionen und Verbrauchern am Energielabel – Gericht hält an lebensfernen Testbedingungen fest

Das zuständige Gericht in Amsterdam, Niederlande, hat heute eine Klage Dysons abgelehnt, die sich gegen die Kennzeichnung von Staubsaugern der Marken Bosch und Siemens mit dem Energielabel „A“ richtete. Hintergrund ist die Tatsache, dass die beanstandeten Modelle eine elektronische Motorsteuerung nutzen, die bei gefülltem Staubsaugerbeutel die Leistung und damit den Energieverbrauch signifikant erhöht. Den erhöhten Energieverbrauch hatte Dyson mit Ergebnissen unabhängiger Testlabors belegt.

„Das Gericht hat die vorgebrachten Ergebnisse der Testlabors nicht anerkannt und bestätigt stattdessen Testmethoden, die unserer Meinung nach den Konsumenten in die Irre führen. Während Bosch und Siemens auf ihren Geräten die Energieeffizienzklasse „A“ angeben, steigt der Energieverbrauch im häuslichen Gebrauch faktisch auf „E“ oder „F“. Angesichts der jüngsten, intensiven Diskussionen zu diesem Thema überrascht uns das Urteil.“

Eingebaute elektronische Motorsteuerung erhöht tatsächlichen Energieverbrauch

Im Zuge der Gerichtsverhandlung hatte Dyson Ergebnisse von drei unabhängigen Untersuchungen vorgebracht, die nicht nur den erhöhten Energieverbrauch durch die eingebaute Motorsteuerung stützen, sondern ebenso darlegten, dass selbst bei leerem Beutel die mit „A“ angegebene Energieeffizienzklasse für Teppiche in den herstellerunabhängigen Tests nicht nachgewiesen werden konnte. Die gemessenen Testresultate für die untersuchten Siemens Q8.0 und Bosch GL80/In’Genius ProPerform entsprächen lediglich einem „C“ gemäß den EU-Label-Regularien. Dennoch lehnte das Gericht in Amsterdam die Klage ab.

Forderungen nach tatsächlichen, lebensnahen Testbedingungen

Dyson ist nach wie vor der Auffassung, dass Verbraucher und Umwelt ein Anrecht auf Testmethoden haben, die den tatsächlichen Energieverbrauch in der täglichen Anwendung eines Geräts reflektieren. Öffentlichen Zuspruch erhielt Dyson zuletzt zunehmend von Testorganisationen und Verbrauchern.Das britische Unternehmen kündigte daher an, in Berufung zu gehen. Auch in Deutschland und Belgien hat Dyson rechtliche Schritte gegen Siemens eingeleitet. Das Verfahren ist noch anhängig und wird unabhängig vom Urteilsspruch der Niederlande derzeit geprüft. Die Urteile in Deutschland und Belgien werden noch erwartet.

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Seitdem steht der Name Dyson für neuartige Entwicklungen. So trocknen Dyson Airblade Händetrockner hygienisch und ohne Einsatz von Hitze – doppelt so schnell wie herkömmliche Modelle. Der auf Dyson Air Multiplier Technologie basierende Dyson Air Multiplier Ventilator erzeugt ohne Rotorflügel einen gleichmäßigen Luftstrom. Für schnelle Raumer­wärmung im Winter und angenehme Kühlung im Sommer sorgt der Dyson hot+cool Heizlüfter.

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