Endeavour Silver (ISIN: CA29258Y1034 – http://www.commodity-tv.net/c/mid,34914,Precious_Metal_Summit_2015_Zurich/?v=294905 – ) kann seit rund 10 Jahren steigende Produktionszahlen vorweisen. Aus den drei Silber-Minen in Mexiko, die sich in bester Lage befinden, kamen in 2014 rund 63.000 Unzen Gold, so wie etwa sieben Millionen Unzen Silber. Auch in 2015 wurde und wird fleißig weiterproduziert. Das Portfolio von Endeavour Silver wird bald eine vierte Mine beinhalten und eine weitere Expansion ist geplant.

Experten rechnen für die nächsten Jahre mit einem stagnierenden Silberangebot aus dem Recycling. Wurden laut dem Silver Scrap Report (Silver Institute, September 2015) in 2011 noch 48,7 Millionen Unzen Silber recycelt, so sinkt seitdem die Menge beständig. Für 2015 und die folgenden Jahre werden nur noch zwischen 34 und 36 Millionen Unzen Silber aus dem Recycling erwartet. Gleichzeitig steigt die Anzahl der Anwendungen in der Industrie. Silber wird unter Anderem in PC-Tastaturen, zum Viren und Bakterien abtöten, oder in Sensoren mit Silberanteilen verwendet und die Anwendungen werden immer mehr. Ein zumindest mittelfristig steigender Bedarf nach dem Edelmetall wäre also laut unserer Kollegin Ingrid Heinritzi, kein Wunder. So sei es auch auf der Silber-Industriekonferenz kürzlich zu hören gewesen. Die einzigartigen Qualitäten des Metalls, vor allem was Leitfähigkeit und reflektierende Eigenschaften betrifft, seien der Hauptgrund, so Michael DiRienzo vom Silver Institute.

Silber würde auch besonders in der Solarenergiebranche gebraucht. Hinzu käme die starke Nachfrage nach Silbermünzen als Anlageform. Nicht nur bei der United States Mint, verantwortlich für die Prägung von regulären Umlaufmünzen und Sammlermünzen, kommt es immer wieder zu Lieferengpässen. Silberproduzenten wie Endeavour Silver sollten also keine Probleme haben ihr Silber weiter an den Mann zu bringen, so Frau Heinritzi.

Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, das JS Research oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z. B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den "Webseiten", dem Newsletter oder den Researchberichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte "third parties") bezahlt. Zu den "third parties" zählen z.B. Investor Relations, Public Relations – Unternhmenen, Broker oder Investoren. JS Research oder Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung und elektronische Verbreitung und für andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannter "third parties" mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen, bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann.

Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung, sogenannte Small Caps und speziell Explorationswerte, sowie alle börsennotierte Wertpapiere, sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen und die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiel zu den gesonderten Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Exportverbote, Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien dar, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Dieser Bericht stellt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte dar und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen.

JS Research
Jörg Schulte
eMail: info@js-research.de
Internet: www.js-research.de

JS Research
Jörg Schulte
eMail: info@js-research.de
cpix