Volkswagen gibt Gas – zum Stand der Umstrukturierung

Selten hat ein Konzern auf eine Krise so schnell, so radikal-durchgreifend und so wirkungsvoll reagiert.

Ihren Aktionsplan setzt die Volkswagen AG bereits seit dem 29. September um – beginnt mit der tatsächlichen Organisation zur Nachbesserung des Abgasverhaltens von Dieselfahrzeugen also noch nicht einmal eine Woche nach dem Rücktritt ihres Vorstandsvorsitzenden.

Selten hat ein Konzern auf eine Krise so schnell, so radikal-durchgreifend und so wirkungsvoll reagiert. Ihren Aktionsplan setzt die Volkswagen AG bereits seit dem 29. September um – beginnt mit der tatsächlichen Organisation zur Nachbesserung des Abgasverhaltens von Dieselfahrzeugen also noch nicht einmal eine Woche nach dem Rücktritt ihres Vorstandsvorsitzenden.

Der neue Vorstandsvorsitzende, Matthias Müller, hat die nötigen Personal-, Sach- und Organisationsentscheidungen durchgesetzt. „Die Mannschaft ist hoch motiviert, wir sind uns unserer Verantwortung für die weltweit mehr als 600.000 für den Konzern arbeitenden Menschen bewusst“, heißt es aus dem Vorstand.

Betroffene Kunden werden nun in direkten Anschreiben darüber informiert, dass das Abgasverhalten ihres Fahrzeugs schon bald nachgebessert werden kann. Dass alle Fahrzeuge auch weiterhin technisch sicher und fahrbereit sind und bleiben, wurde bereits kommuniziert.

Der Aktionsplan sieht vor, dass Volkswagen und die weiteren betroffenen Marken des Konzerns in diesem Monat den zuständigen Behörden die technischen Lösungen und Maßnahmen vorstellen. Alle betroffenen Konzernmarken werden nationale Internetseiten schalten, wo sich Kunden über den aktuellen Stand der Dinge fortlaufend in Kenntnis setzen können.

In Kenntnis gesetzt wird die interessierte Öffentlichkeit auch über eine umfassende, mittlerweile auf mehr als 200 Teile konzipierte Serie in GT. In den ersten neun Folgen dieser Serie werden neben den Problemen von Volkswagen auch generelle Debatten über die Luftreinhaltung und den Beitrag der Dieselautos daran angestoßen, die Fakten werden zusammengetragen und die Akteure aus Politik und Wirtschaft tauschen in Debattenforen ihre Auffassungen aus. So haben bereits in der ersten Woche mehrere Politiker aus dem Bundestag sowie aus dem Europäischen Parlament die Chance zu Stellungnahmen ergriffen. Auch Experten aus dem „GT-Stall“ beteiligen sich daran: Ingo von Dahlern etwa,

der fast 30 Jahre lang das Ressort Auto und Mobiles des Berliner Tagesspiegel geleitet hat, fordert, nicht die Autos, sondern die Abgasgesetze gehören auf den Prüfstand. Der Auto-, Umwelt- und Technikexperte hat selbst mehr als 1.500 verschiedene Modelle und Modellvarianten über mehr als 3,5 Millionen Test-Kilometer in 120 Ländern und in den unterschiedlichsten Klimazonen der Erde gefahren. Als ausgewiesener Experte für alle Fragen rund um eine bezahlbare Mobilität, um Umwelt- und Technikthemen hat er sich bei den wichtigsten Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen sowie in allen ernst zu nehmenden elektronischen Medien einen Namen gemacht. Seinen Beitrag in GT finden die Leser hier

Eine interne Auswertung von Volkswagen hat übrigens bereits vor einer Woche, am Freitag, 25. 9. 2015, ergeben, dass von insgesamt elf Millionen Konzernfahrzeugen weltweit rund fünf Millionen Fahrzeuge der Marke Volkswagen Pkw eine Servicemaßnahme erhalten werden. Diese Fahrzeuge bestimmter Baujahre und Modelle (wie zum Beispiel der Volkswagen Golf der sechsten Generation, der Volkswagen Passat der siebten Generation oder die erste Generation des Volkswagen Tiguan) sind mit Dieselmotoren des Typs EA 189 ausgestattet.

Die ganze Serie in GT finden die Leser hier

Es finden sich vor allem auch alle Stellungnahmen der Volkswagen AG authentisch und im Wortlaut wieder, so dass sich der Leser schnell sein eigenes Bild über die durchgreifende Vorgehensweise der Top-Entscheider in Wolfsburg machen kann – ohne sich von den zahllosen, plötzlich auf dem Markt „diskutierenden“, selbsternannten „Experten“ in die Irre führen lassen zu müssen.

Selbst an der Börse wird diese Entschlusskraft honoriert: Neben steigenden Kursen zeigt der Markt sein Vertrauen in den Konzern auch durch positive Kommentare – unter anderem des Börsenexperten Dirk Müller in der Phoenix-Runde sowie weiterer in ungezählten Kommentaren. GT hat auch seitens dieser Experten Zusagen für Gastbeiträge erhalten.

=== Hinweis ===

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